Kärntenweite Unterstützung.

Bei den kärntenweiten Projekten fokussiert die EAK die Themen Forschung & Entwicklung, Innovation und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Konkrete Initiativen wie z.B. Erfahrungsaustauschrunden zum Thema Innovation fördern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Für eine optimale Entwicklung der regionalen Infrastruktur strebt die EAK seit 2009 die Entwicklung von interkommunalen Wirtschaftsregionen in Kärnten an. Unter 
dem Motto „Bündelung aller Kräfte auf den besten Standort“ werden die Gemeinden dazu angeregt, verstärkt interkommunal zu agieren.

INNOVATION (Projektbeispiele)

Innovations-ERFA-Runden:
Um Kooperation im Bereich Innovation zu fördern, initiiert die EAK regelmäßig Innovations-ERFA-Runden mit dem Ziel ein Innovations-Erfahrungsaustausch (ERFA)-Netzwerk aufzubauen. Unter Einbindung innovativer Unternehmen und F & E-Einrichtungen wurde dadurch die Vernetzung von Unternehmen untereinander sowie zwischen Unternehmen und Forschungsdienstleistern intensiviert.

KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) - Netzwerk: Das KVP-Netzwerk ist eine Ausbildungsreihe zum Thema Prozessverbesserung von Arbeitsabläufen im Unternehmen, die 2009 vom Verein Lavanttaler Wirtschaft entwickelt wurde. Ziel ist es optimierte und effiziente Abläufe in den teilnehmenden Unternehmen zu implementieren, u.a. durch die Vermeidung von sinnlosen Wegen oder Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit. Zentrale Frage ist, wie höchste Qualität zu niedrigen Kosten kunden- und mitarbeiterorientiert realisiert werden kann. Die Teilnehmer haben sich im KVP-Netzwerk Lavanttal zusammengeschlossen, in das mittlerweile auch Betriebe aus Ober- und Unterkärnten eingebunden sind, um sich regelmäßig über eigene Erfahrungen auszutauschen, zu motivieren und Methoden regelmäßig zu trainieren.

QUALIFIZIERUNG (Projektbeispiel)

innovation@school Schülerwettbewerb:
Seit 2003 wird dieser kärntenweite Schülerwettbewerb sehr erfolgreich umgesetzt. Mit diesem Projekt wird der Kontakt zwischen höher bildenden Schulen und der Kärntner Wirtschaft intensiviert. Ziel ist, neben einer bedarfsorientierten Ausbildung an den Schulen, vor allem den Innovationsgeist junger Menschen zu fördern und einen Einblick in die Unternehmenspraxis zu ermöglichen. Weitere Informationen unter www.innovation-school.info

KOOPERATION (Projektbeispiele)

me2c - Mikroelektronik Cluster: Bereits seit 10 Jahren besteht der me2c, der zugleich Unternehmensplattform und branchenübergreifendes Netzwerk für Unternehmen aus Mikroelektronik, Elektronik und Mechatronik ist. Der Cluster bietet seinen Mitgliedern aus den Bereichen Produktion, Forschung & Entwicklung, Bildung & Wissenschaft sowie Dienstleistern die Möglichkeit Kontakte zu intensivieren und neue Kooperationsmöglichkeiten zu nutzen bzw. zu initiieren. Seit Juni 2010 unterstützt ein Projektmanager der Entwicklungsagentur das Cluster, u.a. bei der operativen Umsetzung von Clusteraktivitäten, mit Fokus auf den Zentralraum. Die Kernaufgaben sind die Einbindung relevanter Zielunternehmen in die Clusteraktivitäten, die Unterstützung und Förderung von Innovationsvorhaben und Kooperationen sowie die Vernetzung des me2c mit anderen Clustern in Österreich.

RegioLAB: Ziel des Projektes ist die Erstellung einer funktionellen Plattform für eine schnellere und einheitlichere Entwicklung sowie intensivere Zusammenarbeit (z.B. zwischen Bildung und Wirtschaft, Wirtschaft und Wissenschaft) der gesamten grenzüberschreitenden Region Österreich (insbesondere Kärnten, Steiermark) und Slowenien. Das Projektkonsortium besteht aus 13 „Entwicklungsagenturen“ und Wirtschaftsförderungsinstitutionen aus dem Burgenland, der Steiermark, Kärnten und Slowenien. Kärntner Projektpartner sind die Entwicklungsagentur Kärnten GmbH, der Verein Lavanttaler Wirtschaft sowie der Verein Industrie/Gewerbe Oberkärnten. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.


Wertschöpfungspartnerschaften: Dieses Projekt wurde von der EAK initiiert, um "Lücken" in der regionalen Wertschöpfungskette zu erkennen und diese einerseits durch gezielte Ansiedlungen zu schließen und andererseits die regionale Zuliefer- bzw. Wertschöpfungsquote zu erhöhen.

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN/LOGISTIK (Projektbeispiele)

Interkommunale Wirtschaftsregionen:
 Gemeinsam mit dem Land Kärnten setzt die EAK die Initiative "Bündelung aller Kräfte auf den besten Standort", die die Schaffung von interkommunalen Wirtschaftsregionen zum Ziel hat. Mit der Gründung von interkommunalen Wirtschaftsregionen ist es möglich, den „besten Standort“ einer Region auszuwählen und diesen gemeinsam zu entwickeln. Nach Gründung der interkommunalen Wirtschaftsregionen können operative Maßnahmen in Form von interkommunalen Gewerbe- und Industrieparks und/oder Gründer- und Impulszentren umgesetzt werden.

EU-Projekt BATCO (Baltic-Adriatic-Transport-Cooperation): Batco wurde im Rahmen des Central Europe Förderprogrammes unter der Leadpartnerschaft der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7, eingereicht. Die EAK, als für die Logistikentwicklung Kärnten zuständige Landesgesellschaft, ist dabei Projektpartner. Ziel ist der Aufbau eines aktiven Netzwerkes der Partner entlang der Baltisch-Adriatischen Verkehrsachse. Das Projekt ist durch einen starken regionalen und lokalen Detaillierungsgrad sowie durch unmittelbare Einbindung von Regionen, Industriecluster und Betrieben gekennzeichnet. Die technisch-verkehrsplanerische Orientierung wird um betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche (mikroökonomische), sozioökonomische und ökologische (CO2 und sonstige Schadstoffe) Aspekte erweitert. Das Projekt  wurde im 4. Quartal 2009 seitens der EU genehmigt, mit Anfang 2010 wurde das Projekt gestartet. http://www.baltic-adriatic.eu/

Ihre Ansprechpartner:

Mag.a Elfriede Verhounig
Bereichsleitung regionales Wirtschaftsservice, Expansionen, Innovationsprojekte

Tel.: +43 (0)463 3875 123
E-Mail: verhounig(at)madeinkaernten.at